Nach einer Cyberattacke auf das Berliner Staatsnetz wurden über 5 Terabyte Daten mit etwa 1,2 bis 1,3 Millionen Dateien im Darknet veröffentlicht, nachdem der Senat die Forderungen der Angreifer ablehnte. Der Ausschuss für Digitalisierung und Datenschutz wurde von Staatssekretär Florian Hauer über die Sicherheitsverstöße informiert. Die Behörden arbeiten daran, das Netz zu sichern, forensische Analysen durchzuführen und mit Hilfe von KI-Tools die geleakten Daten systematisch zu priorisieren, um Risiken für Bürger, Beschäftigte und möglicherweise kritische Infrastruktur zu bewerten. Seit Mitte August wurden keine weiteren Aktivitäten der Angreifer festgestellt.
Kernpunkte:
- Der Ausschuss für Digitalisierung und Datenschutz hielt seine 77. Sitzung am 7. September 2026 ab.
- Ein IT-Sicherheitsvorfall ereignete sich im Berliner Staatsnetz.
- Eine Cyberattacke richtete sich gegen das Berliner Staatsnetz.
Quelle: Abgeordnetenhaus Berlin — Ausschuss Digitalisierung und Datenschutz (Deutsch)
