Bei einem Cyberangriff auf das Berliner Landesnetz wurden über 1,2 Millionen Dateien exfiltriert und veröffentlicht. Die Senatskanzlei richtete eine Steuerungseinheit unter Leitung eines Staatssekretärs ein, um die abgeflossenen Daten zu sichten, zu prüfen und zu bewerten. Die Einheit unterstützt die betroffenen Verwaltungen bei der Schadensbekämpfung.
Sicherheitsbehörden – darunter Staatsanwaltschaft, Landeskriminalamt, Bundeskriminalamt, Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik und weitere Bundesbehörden – arbeiten bei der Ermittlung der Täter eng zusammen. Beim Landeskriminalamt wurde eine entsprechende Bearbeitungsorganisation eingerichtet. Seit Mitte August wurden keine weiteren verdächtigen Aktivitäten im Berliner Landesnetz festgestellt.
Forensische Sensorik wird zur Sicherheit auf alle Landessysteme ausgerollt, um die Netzintegrität wiederherzustellen und zu schützen.
Kernpunkte:
- Die Senatskanzlei hat eine Steuerungseinheit unter Leitung des Staatssekretärs eingerichtet, um die abgeflossenen Dateien und Daten zu sichten, zu prüfen und zu bewerten.
- Die Steuerungseinheit unterstützt die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt sowie die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen bei der Schadensbekämpfung.
- Bei der Ermittlung der Täter arbeiten Staatsanwaltschaft, Landeskriminalamt, Bundeskriminalamt, Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik und weitere Bundesbehörden eng zusammen.
Quelle: Abgeordnetenhaus Berlin — Ausschuss Inneres, Sicherheit und Ordnung (Deutsch)
