Ein Cyberangriff auf den Softwarelieferanten PK Softech AG hat zu einem Datenabfluss bei der Pensionskasse des Bundes Publica geführt. Betroffen sind sensible Personaldaten von Bundesangestellten, darunter Lohninformationen, AHV-Nummern und Angaben zu Lebenspartnern. Kommunikationsleiterin Beatrice Rychen der Pensionskasse nennt den Vorfall "das Schlimmste, was passieren kann". Die Angreifer verschafften sich über das Softwareunternehmen Zugang zu den Publica-Daten, obwohl der Angriff nicht direkt gegen die Pensionskasse gerichtet war. Die Vorsorgegelder selbst sind nach Angaben von Publica nicht betroffen und bleiben sicher. Die Bundesanwaltschaft hat eine Ermittlung eingeleitet.
Kernpunkte:
- Beim Cyberangriff auf eine Softwarefirma sind vermutlich heikle Personendaten von Bundesangestellten abgeflossen.
- Betroffen ist die Pensionskasse des Bundes Publica.
- Abgeflossen sind laut Publica vermutlich Angaben unter anderem zum Lohn, zur AHV-Nummer und zu Lebenspartnern.
Quelle: SRF News (Deutsch)
