EPA warnt vor massiven Cyberangriffen auf US-Wasserversorgung

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Die US-Umweltschutzbehörde EPA warnt vor einem deutlichen Anstieg von Cyberangriffen auf Trink- und Abwassersysteme. Die Angriffe konzentrieren sich zunehmend nicht nur auf klassische Ransomware, sondern zielen auf die Schnittstelle zwischen IT und industriellen Kontrollsystemen ab.

Wiederkehrende grundlegende Sicherheitslücken sind ein Kernproblem: Multi-Faktor-Authentifizierung fehlt häufig, und Internetverbindungen sind oft ungeschützt. Personalmangel verschärft die Situation zusätzlich. Angreifer manipulieren vermehrt Human-Machine-Interfaces, um kritische Einstellungen zu verändern und Services zu stören. Vorfälle in Minnesota und Colorado zeigen das reale Bedrohungsszenario, wobei das Trinkwasser selbst sicher blieb.

Seit 2025 hat die EPA mehr als 900 Cyber-Sicherheitslücken in Wasserversorgungsanlagen landesweit identifiziert.

Kernpunkte:

  • Die US-Umweltschutzbehörde EPA warnt vor einem signifikanten Anstieg von Cyberangriffen auf Trink- und Abwassersysteme.
  • Angriffe konzentrieren sich nicht mehr ausschließlich auf klassische Ransomware-Anschläge, sondern auf Störungen an der Schnittstelle von IT und industrieller Kontrolle.
  • Nach Angaben der EPA sind wiederholte grundlegende Sicherheitslücken in den betroffenen Netzwerken erkennbar, wie fehlende Multi-Faktor-Authentifizierung und ungeschützte Internetanbindung.

Quelle: IT Boltwise (Deutsch)