Eine groß angelegte Cyberattacke in der Nacht auf Montag störte die Kühlanlagen in etwa 150 französischen Supermärkten massiv. Die Angreifer zielten auf das dänische Unternehmen Danfoss ab, das zentral die Stromversorgung und damit die Kühlvorgänge der betroffenen Anlagen in Frankreich steuert. Die Kühlsysteme wurden in den Auftaumodus versetzt, wodurch die Waren verdorben.
Die französische Staatsanwaltschaft ermittelt zu dem Vorfall, während die Identität der Täter unklar bleibt. Sicherheitsexperten beschreiben den Angriff als "reine Zerstörungswut" und möglicherweise als "Hybrid Warfare", die darauf abzielt, Chaos auszulösen und das Vertrauen der Öffentlichkeit in kritische Infrastruktur zu untergraben. Der Angriff richtete sich gegen die physische, analoge Welt und berührte damit die Lebensmittelversorgung, einen wesentlichen Teil der kritischen Infrastruktur.
Kernpunkte:
- Eine groß angelegte Cyberattacke hat in der Nacht auf Montag die Kühlanlagen in rund 150 französischen Supermärkten massiv gestört.
- Die Hacker griffen das dänische Unternehmen Danfoss an, das zentral die Stromversorgung und damit die Kühlvorgänge der betroffenen Anlagen in Frankreich steuert.
- Die Kühlanlagen wurden von den Hackern in den Auftaumodus versetzt, die Waren verdarben.
Quelle: SRF News (Deutsch)
