Ein Cybervorfall zwingt das University of New Mexico Health System, Patienten umzuleiten und zahlreiche Kliniken vorübergehend zu schließen. Das Netzwerk untersagte am Montag zunächst den Betrieb im Hauptkrankenhaus in Albuquerque und sagte Termine in über 30 Einrichtungen ab. Mitarbeitende beobachteten auf ihren Rechnern Meldungen, die auf einen möglichen Datenabgriff von Studierenden-, Mitarbeitenden- und Patientendaten hindeuten.
Das UNM Health System verzeichnet nach eigenen Angaben rund 900.000 ambulante Besuche sowie 100.000 Notaufnahmebesuche pro Jahr und betreibt das einzige Level-1-Trauma-Zentrum des Bundesstaats. Mehrere andere große Anbieter im Bundesstaat nahmen daraufhin zusätzliche Patienten auf, um die Versorgung sicherzustellen. Cyberexperten wie Josephine Wolff ordneten den Vorfall als eher ungewöhnlich ein.
Kernpunkte:
- Ein Cybervorfall zwingt das University of New Mexico Health System dazu, Patienten umzuleiten und zahlreiche Kliniken vorübergehend zu schließen.
- Das Netzwerk hatte am Montag den Betrieb im Hauptkrankenhaus in Albuquerque zunächst untersagt und Termine in über 30 Einrichtungen abgesagt.
- Mitarbeitende begannen zudem Meldungen auf ihren Rechnern zu sehen, die nach einem möglichen Datenabgriff klangen.
Quelle: IT Boltwise (Deutsch)
