Französische Staatsanwälte untersuchen einen beispiellosen Cyberangriff, bei dem Steuerdaten von 678.000 Nutzern entwendet wurden. Die Cybercrime-Behörde OFAC leitet die Ermittlungen, die auch den Verdacht einer kriminellen Vereinigung abdecken. Die Steuerbehörde beschreibt den Angriff als ausgeklügelter als vorherige IT-Vorfälle und will die Betroffenen diese Woche vor möglichem Identitätsdiebstahl und Betrug warnen.
Betroffen sind sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen. Bei Privatpersonen wurden sensible Daten wie vollständige Namen, Familienquotient, zu versteuerndes Einkommen und Quellensteuerraten abgeflossen. Ein Täter behauptete in einem Untergrundforum, mittels VPN Zugriff auf ein internes Werkzeug der Steuerbehörde erlangt zu haben.
Kernpunkte:
- Französische Staatsanwälte untersuchen einen „beispiellosen" Cyberangriff, bei dem Steuerdaten von 678.000 Nutzern entwendet wurden.
- Die Cybercrime-Einheit der Pariser Staatsanwaltschaft untersucht einen betrügerischen Datenklau aus einem staatlich betriebenen persönlichen Informationssystem.
- Beamte der Steuerbehörde bezeichnen den Angriff als ausgeklügelter als vorherige IT-Vorfälle.
Quelle: heise Security (Deutsch)
