Kriminelle Hacker haben Teile der Berliner Senatsverwaltung angegriffen. Bei forensischen Untersuchungen wurde der Cyberangriff auf das Landesnetz entdeckt. Am Freitag, 14. August, wurden zwei betroffene Behörden – die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen sowie die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Umwelt und Klimaschutz – aus Sicherheitsgründen vom Netz getrennt, um größeren Schaden zu verhindern.
Mehrere Sicherheitsbehörden ermitteln in dem Fall: das Landeskriminalamt, die Berliner Staatsanwaltschaft und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik. Die Staatsanwaltschaft hat ein offizielles Ermittlungsverfahren eingeleitet. Unter Leitung des Landesbevollmächtigten für Informationssicherheit hat Berlin einen Notfallkrisenstab eingerichtet.
Die Senatskanzlei hält sich mit weiteren Details aus ermittlungstaktischen Gründen bedeckt. Das genaue Ausmaß des Angriffs, ob sensible Daten abgeflossen sind und inwieweit die betroffenen Verwaltungen ohne Zugang zum Landesnetz noch arbeitsfähig sind, bleibt derzeit unklar.
Kernpunkte:
- Kriminelle Hacker haben Teile der Berliner Senatsverwaltung attackiert.
- Im Rahmen von forensischen Untersuchungen fiel der Cyberangriff auf das Landesnetz auf.
- Bereits am Freitag (14. August) trennten die Verantwortlichen zwei Behörden aus Sicherheitsgründen vom Netz.
Quelle: Berlin Live (Deutsch)
