Credential-Spraying-Angriffe um das 155-Fache gestiegen

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IT-Sicherheitsexperten beobachten einen massiven Anstieg von Cyberangriffen, die legitime Microsoft-Infrastrukturen missbrauchen. Angreifer nutzen Callback-Phishing-Kampagnen mit manipulierten .ics-Dateien, die Phishing-Links und QR-Codes enthalten, um Unternehmen und ihre Mitarbeiter zu kompromittieren. Huntress verzeichnete in der ersten Hälfte 2026 einen 155-fachen Anstieg von Credential-Spraying-Attacken.

Die LSHIY-Kampagne führte innerhalb von zwei Wochen im Juni etwa 81 Millionen Login-Versuche gegen Azure CLI durch und kompromittierte 78 Konten. Die Gruppe Doubloon Dredger setzt auf bösartige PDFs und kostenlose Notion-Konten zur Diebstahl von Authentifizierungstoken. Weitere identifizierte Bedrohungen sind die Malware SynkLoader, die über gefälschte IT-Support-Profile in Microsoft Teams verbreitet wird, und Cornflake, die fake Fortschrittsanzeigen nutzt, um Geschäftsreisende zu täuschen. Microsoft ordnete Angriffe über kompromittierte Hotel-WLAN-Netzwerke der APT29-Gruppe zu.

Kernpunkte:

  • IT-Sicherheitsexperten beobachten erhöhte Ausnutzung legitimer Microsoft-E-Mail-Infrastrukturen und Kalenderfunktionen durch Cyberkriminelle.
  • Angreifer nutzen Callback-Phishing-Kampagnen, um Unternehmen und ihre Mitarbeiter zu kompromittieren.
  • Barracuda warnt, dass Angreifer Phishing-Links, QR-Codes und Business-Köder direkt in Event-Beschreibungen, Ortsfelder oder Anhänge von .ics-Dateien einfügen.

Quelle: Borns IT-Blog (Deutsch)