Ein großflächiger DDoS-Angriff hat seit Montagmorgen die digitale Infrastruktur der norwegischen Regierung beeinträchtigt und zahlreiche öffentliche Online-Dienste gestört. Der Angriff richtete sich gegen die Infrastruktur der norwegischen Digitalisierungsagentur Digdir und begann um 3:38 Uhr MESZ. Die Behörden haben die Systeme weitgehend am Laufen halten können, obwohl das Ausmaß des Angriffs zwei- bis dreimal größer ist als vorherige Vorfälle. Dies ist bereits der dritte derartige Angriff in kurzer Zeit.
Nach Angaben der Behörden gibt es keine Hinweise auf einen Datendiebstahl oder Sicherheitsverletzungen. Der Angriff wird von Experten als möglicher Versuch interpretiert, das Vertrauen der Öffentlichkeit in staatliche Dienste zu untergraben. Norwegische Medien spekulieren über eine mögliche russische Beteiligung oder eine Ransomware-Forderung als Motiv hinter dem Angriff.
Kernpunkte:
- Ein großflächiger Cyberangriff beeinträchtigt seit Montag zahlreiche öffentliche digitale Dienste in Norwegen.
- Der Angriff begann am Montagmorgen um 3:38 Uhr MESZ und richtete sich gegen die Infrastruktur der norwegischen Digitalisierungsagentur Digdir.
- Digdir kündigte an, dass es nach einem DDoS-Angriff erhebliche Probleme mit einer Reihe öffentlicher IT-Dienste gab.
Quelle: heise Security (Deutsch)
