Pro-russische Hacker führen dreitägigen DDoS-Angriff auf norwegische Behördendienste durch

veröffentlicht am

Ein dreitägiger DDoS-Angriff hat mehrere digitale Regierungsdienste in Norwegen beeinträchtigt und zentrale Angebote wie das Single-Login-System blockiert. Die norwegische Digitalisierungsbehörde Digdir beschrieb den Angriff unter Leitung von Are Kvistad als den größten, den sie bislang erlebt hat. Die pro-russische Hackergruppe "Server Killers" beanspruchte die Verantwortung über Telegram für sich und erklärte einen "Cyberkrieg" gegen Norwegen. Premierminister Jonas Gahr Støre kündigte daraufhin an, dass Norwegen 85 Milliarden norwegische Kronen (9,2 Milliarden US-Dollar) zur Unterstützung der Ukraine bereitstellen wird.

Kernpunkte:

  • Ein DDoS-Angriff hat über drei Tage hinweg mehrere digitale Regierungsdienste in Norwegen beeinträchtigt.
  • Die Angreifer verursachten massive Datenverkehre, um zentrale Angebote wie das Single-Login zu blockieren.
  • Are Kvistad beschrieb den Vorfall als den größten Angriff auf Digdir-Lösungen, den man bisher erlebt hat.

Quelle: IT Boltwise (Deutsch)