Die US-Behörde CISA hat im Juli Hacker bei Angriffen auf über 100 internet-exponierte Systeme in Wasser- und Abwasseranlagen beobachtet. Die Angreifer zielten primär auf speicherprogrammierbare Steuerungen (PLCs) verschiedener Hersteller wie Rockwell, Schneider Electric und Siemens ab, die physische Prozesse in den Anlagen steuern. Obwohl größere physische Schäden an der Wasserversorgung lokal vermieden wurden, gab es während der Ermittlungen Störungen und Ausfälle. US-Behörden vermuten Iran wahrscheinlich hinter den opportunistischen Angriffen, wobei CISA betont, dass keine konkrete Zuordnung über diese Einschätzung hinausgeht. Die Angriffe könnten teilweise auf KI-gestützte Werkzeuge zurückgreifen und unterstreichen die Verwundbarkeit kritischer Infrastruktur gegenüber industrieller Fernzugriffsausnutzung und sophistizierten Cyberangrifftaktiken.
Kernpunkte:
- CISA hat beobachtet, dass Hacker im Juli über 100 internet-exponierte Systeme im Wasser- und Abwasserbereich ins Visier nahmen.
- Im Zentrum stehen besonders speicherprogrammierbare Steuerungen (PLCs), die physische Prozesse in Anlagen steuern.
- Laut CISA blieben die Auswirkungen auf die Wasserversorgung lokal weitgehend aus, dennoch gab es Störungen und Ausfälle während der Ermittlungen.
Quelle: IT Boltwise (Deutsch)
