Schwerer Cyberangriff auf Schweizer Pensionsfonds gefährdet zehntausende Arbeitnehmer

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Ein massiver Cyberangriff auf PK Softech AG, einen Softwareanbieter des Schweizer Pensionsfonds Publica, führte zum Diebstahl sensibler Daten von über 100.000 aktuellen und ehemaligen Bundesangestellten. Die Ransomware-Gruppe Akira ist für den Angriff verantwortlich. Gestohlen wurden rund 100 Gigabyte vertraulicher Informationen einschließlich Namen, Geburtsdaten, AHV-Nummern, Bankdaten und Vermögensangaben.

Die Sicherheitslücke betrifft hochrangige Beamte, Mitglieder von Sicherheitsbehörden, ehemalige Bundesrichter, Geheimdienst-Mitarbeiter, Elitesoldaten und frühere Bundesräte. Das Staatssekretariat für Sicherheitspolitik warnte vor gezielten Erpressungsversuchen, und erste Betrugsfälle wurden bereits registriert. Für verdeckt tätige Mitarbeiter von Fedpol und dem Nachrichtendienst des Bundes (NDB) wird die Situation als "Lebensgefahr" bewertet. Der NDB setzte daraufhin seine Auslandsoperationen aus.

Die Bundesregierung etablierte unter der Leitung von Anne Rivera eine Task Force zur Schadensbekämpfung. Die Bundesanwaltschaft, Fedpol und das Nationale Cybersicherheitszentrum leiteten Strafermittlungen ein. Weltweit hat Akira bereits etwa 200 Schweizer Unternehmen angegriffen und richtete einen Gesamtschaden von hunderten Millionen Dollar an.

Kernpunkte:

  • Ein schwerer Cyberangriff zielte auf PK Softech AG, einen Softwareanbieter des Schweizer Pensionsfonds Publica.
  • Während des Angriffs wurden rund 100 Gigabyte vertraulicher Daten gestohlen.
  • Die gestohlenen Daten stammen von über 100.000 aktuellen und ehemaligen Bundesangestellten.

Quelle: Kreisbote (Deutsch)