Cyberangriff lähmt Berlins Verwaltung und blockiert Wohngeld für 55.000 Haushalte

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Ein Cyberangriff auf Berlins Landesnetz im August hat zentrale Verwaltungsabteilungen isoliert und verhindert, dass etwa 55.000 Haushalte Wohngeld erhalten. Auch Zahlungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket sind betroffen. Die Systeme der betroffenen Senatsverwaltungen bleiben vom zentralen Netz getrennt, während forensische Untersuchungen laufen.

Besonders betroffen sind die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen sowie die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Umwelt und Klimaschutz. Der Zugriff auf Grundbuchauszüge ist blockiert und genehmigungspflichtige Projekte können nicht bearbeitet werden. Regierender Bürgermeister Kai Wegner teilte mit, dass nach bisherigen Erkenntnissen keine sensiblen Daten abgeflossen sind und die Berliner Wahl am 20. September 2026 nicht gefährdet ist.

Der Angriff hat Forderungen nach einer Zentralisierung der IT-Sicherheit verstärkt. Werner Graf setzt sich für eine konsistente Zentralisierung bei ITDZ Berlin ein, während Stefan Evers einen zentralen Digitalhaushalt zur Steuerung von IT-Sicherheitsinvestitionen fordert.

Kernpunkte:

  • Ein Cyberangriff isolierte zentrale Verwaltungsabteilungen in Berlin.
  • Etwa 55.000 Haushalte können kein Wohngeld erhalten.
  • Zahlungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket sind ebenfalls betroffen.

Quelle: IT Boltwise (Deutsch)